Wichtige Versicherungen beim Kauf einer Immobilie

Die Hausratversicherungen gehören zu den wichtigsten Versicherungspolicen, über die jeder – egal, ob Single- oder Familienhaushalt – verfügen sollte. Grund ist die umfassende Deckung, welche die Hausratversicherungen für alle Gebrauchs- und Einrichtungsgegenstände, die sich innerhalb eines Haushalts befinden, bieten.

Macht man sich einmal die Mühe und rechnet die Anschaffungswerte der einzelnen Gegenstände zusammen, ergibt sich in vielen Fällen eine Summe von mehreren tausend, oft sogar zehntausend Euro. Im Ernstfall die Einrichtung komplett aus eigener Tasche ersetzen zu müssen, überfordert viele Haushalte. Daher raten Versicherungsexperten zum Abschluss von Hausratversicherungen.

Welche Gefahren deckt die Hausrat?

Im Rahmen der Hausratversicherungen werden verschiedene Schadensereignisse abgedeckt. Dazu gehören Feuerschäden (durch Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion), Leitungswasser- sowie Sturm-/Hagelschäden und Schadensfälle, welche durch Einbruchsdiebstähle oder Vandalismus entstehen. Auf den ersten Blick wirkt der Geltungsbereich der Hausratversicherungen weitreichend. Trotzdem muss der Versicherte mit Ausschlüssen rechnen.

Ausschlüsse in den Hausratversicherungen

Im Rahmen der Hausratversicherungen werden nicht alle möglichen Schadensereignisse reguliert. Ein Beispiel wären Überspannungsschäden, die nicht unmittelbar mit einem Blitzschlag ins Grundstück des Versicherten zusammenhängen. Seitens der Hausratversicherungen werden die einzelnen Ausschlüsse allerdings nicht einheitlich gehandhabt, weshalb sich ein objektiver und gründlicher Vergleich zwischen den einzelnen Hausratversicherungen empfiehlt. Ein Tipp für alle Eltern: Im Rahmen der Hausratversicherung sind Kinder, solange sie den Hauptwohnsitz in der elterlichen Wohnung haben, mitversichert.

Gebäudeversicherung: Sicherheit geht vor

Viele Familien, aber auch Singles, träumen von einem Eigenheim. Oft steht dabei die finanzielle Absicherung im Ruhestand im Mittelpunkt und natürlich die Freiheit, nicht mehr von einem Vermieter abhängig zu sein. Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllt, muss sich nicht nur um die finanzielle Seite (Baufinanzierung, Lebensversicherung usw.) kümmern. Parallel zur Hausratversicherung raten Experten zur Absicherung der Immobilie an sich.

Diese Aufgabe übernimmt die Gebäudeversicherung. Letztere sichert die Immobilie vor unterschiedlichen Schadensfällen. Standardmäßig gehören dazu in der Regel Brandschäden sowie Schäden durch Leitungswasser bzw. Sturm und Hagel. Seitens Versicherungsexperten wird immer wieder gern darauf hingewiesen, dass sich der Einschluss einer weiteren Gefahrenquelle lohnt – die der Elementarschäden. Diese sind in der Gebäudeversicherung häufig nicht automatisch eingeschlossen, der Immobilienbesitzer muss den Elementarschaden in die Gebäudeversicherung separat aufnehmen.

Warum gegen Elementarschäden versichern?

Zu den Elementarschäden gehört eine Vielzahl verschiedener Schadensereignisse, wie Hochwasser, Überschwemmungen, Erdbeben und Lawinen. Da die Elementarereignisse für die Anbieter der Gebäudeversicherung ein hohes Risiko darstellen, müssen sich Immobilienbesitzer je nach Wohnort auf teilweise hohe Versicherungsprämien bzw. Selbstbehalte gefasst machen. Trotz allem zeigen Erfahrungen aus der Vergangenheit, dass sich der Einschluss von Elementarschäden in die Gebäudeversicherung auszahlen kann.

Notwendigkeit der Gebäudeversicherung

Neben den finanziellen Belastungen des Hausbaus auch noch die Prämien der Gebäudeversicherung stemmen? Für viele Immobilienbesitzer eine durchaus relevante Frage. Angesichts des enormen Schadens, den ein Leitungsschaden oder Brand anrichten kann, liegt die Notwendigkeit zum Abschluss der Gebäudeversicherung eigentlich auf der Hand. Und wer die Immobilie fremdfinanziert, wird um deren Abschluss kaum herumkommen. Banken knüpfen die Gebäudeversicherung mitunter sogar an das Darlehen, um ihre Sicherheit zu schützen.

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